Endlich verändert sich der leere Platz vor der Kirche.
Weiter zu den aktuellen Grabungen im September 2005

Stück für Stück wird die ursprüngliche Größe und die Ausdehnung von St. Marien wieder sichtbar.
Der Parkplatz, der über 40 Jahre den Kirchenraum besetzt gehalten hat, wird langsam kleiner und zurückgedrängt. Eines Tages wird er gänzlich verschwinden.
Fundamente, alte Grabplatten, Mauersteine und Säulenfüße werden wieder sichtbar und mit den Grabungen wird behutsam begonnen.

Mich erinnert dieser offene Boden an den Zeitraum nach der Sprengung im Sommer 1960 und an die Bauarbeiten zum Parktplatz 1962. Damals waren große Bagger aufgefahren und haben ohne Rücksicht auf die Funde im alten Kirchenboden die Grabplatten hochgerissen und den Fußboden gänzlich zerstört.

Jetzt arbeiten die Bodendenkpfleger an der Konservierung und an der Gestaltung dieses Kirchenplatzes. Bald kann jeder wieder ahnen, welche Ausmaße diese Kirche gehabt hat, aber auch wie groß der Verlust dieses Bauwerkes für die Stadt ist.
 
 

   siehe Grundriss der Kirche

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